
"Am Anfang eines Mordes steht das Ende eines Lebens."
Mit diesen Worten beginnt Udo Lindenberg das Debut-Album "Mordballaden" von Vince Bahrdt, erschienen 2007 auf dem Bahrdt eigenen Indie-Label Murdersound. 


Doch was bewußt klein begann, entwickelte eine rasante Eigendynamik, und so sind zwei Jahre später nun die "Mordballaden 2" nahezu fertig.
Zwei Jahre, in denen das Erstlingswerk neben ausverkauften Konzerten im St.Pauli Theater in Hamburg vor allem durch seine aufwendige Produktion und die intensiven, deutschen Texte in der Musiklandschaft Spuren hinterlassen hat:
Bahrdt singt auf dem neuen Album nicht nur zusammen mit Udo Lindenberg, sondern auch Duette mit etwa Cosma Shiva Hagen, Siegfried Lenz, Ben Becker, Volkan Baydar ('Orange Blue') oder Martá Jandová ('Die Happy') markieren den Stellenwert dieses außergewöhnlichen Albums. 


Bahrdts Mordballaden haben mitnichten etwas mit Mord und Totschlag zu tun. Vielmehr beschreiben sie menschliche Makel und Fehler, individuelle Chancen, Chancenlosigkeit und Schicksale. Auf der einen Seite voller schillernder Metaphern und vieldeutiger Interpretationsmöglichkeiten, ohne vordergründige Provokationen. Auf der anderen Seite Geschichten und Situationen beschreibend, die uns deutlich machen, daß wir eben für alle Dinge, die wir tun, selbst verantwortlich sind.
Aufwendige Orchester-Arrangements entwickeln sich zu Bahrdts Markenzeichen, der nicht nur alle Songs selbst geschrieben, sondern zusammen mit Sami Khatib auch selber produziert hat. 


2010 werden zudem die ersten Folgen der neuen TV-Krimiserie Jürgensplatz ausgestrahlt, in der keine Geringeren als Jochen Busse, Bernd Herzsprung, Udo Schenk, Navid Akhavan, Anouschka Renzi und Julia Bremermann mitwirken.
Bahrdt zeichnet sich hier für den gesamten Score verantwortlich, und so endet jede Folge mit einem Track der "Mordballaden 2", der sich musikalisch bereits vorher durch die gesamte Serie zieht. Auch hier unterstreicht die Produktion Bahrdts musikalischen Grundgedanken: 
Jeder einzelne Song der Mordballaden ist ein Kunstwerk für sich.

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