
1.August: Löwe brüllt.
1980: erste Begegnung mit Volkan Baydar (bei den Judo-Europa-Meisterschaften...) 
Obwohl ihm seine Ex-Tutorin und der Schulleiter selbiges gerne verwehrt hätten, nimmt Bahrdt nach einer bewegten Schulzeit voller Genuß sein Abitur entgegen. 
Das Studium der Kulturwissenschaften (Hauptfach Musikwissenschaften) ist durchtränkt von Hoch- und Tiefpunkten. Während das Seminar- und Vorlesungs-Angebot im Bereich Musik recht gut ist und gewisse Professoren die Leidenschaft für Musik in begnadeter Weise vermitteln können, bilden auf der anderen Seite überforderte Lehrkörper und deplazierte Pflichtveranstaltungen die Wand aus Energie-Verzehrung, die es einem schwer macht, an den Sinn dieses Studiums zu glauben.
So ist der Entschluß zur freiwilligen Exmatrikulation kurz vor der Magisterarbeit eine notwendige Folge, die nicht zuletzt auch aus der ewigen Pendelei zwischen Proberaum und studiumsbedingtem Wohnort herrührt.
Songwriter, Keyboarder und Drummer in diversen Bands.
Auf dem Gymnasium fördern einige wenige Lehrkörper mit freiwilligem Engagement musikalische Aktivitäten. Als Bahrdt bemerkt, daß ihm das Schlagzeugspielen in die Wiege gelegt worden zu sein scheint, werden die Ambitionen am Klavier nach 10 Jahren Unterricht auf Eis gelegt und sich nunmehr der genußvollen Schädigung der Trommelfelle (daher wohl auch der Name) gewidmet.
So wird Bahrdt Drummer der Schulband und gründet in der Folge mit anderen Verrückten verschiedene Bands mit unterschiedlichen musikalischen Ausrichtungen. Insbesondere die rasante Entwicklung der Synthesizer und Sound-Module hat es ihm angetan, so daß das Klavier langsam wieder an Einfluß in seinem Leben gewinnt.
1992 erste schicksalhafte Begegnung mit Volkan Baydar.
Aufgrund der Anzeige in einer Hamburger Musikzeitschrift ("Soul-Band sucht Sänger") stehen sich am 16.April 1992 erstmalig Bahrdt und Baydar gegenüber. Im Keller des elterlichen Hauses werden ab sofort großartige Songs von Soulgrössen wie Otis Redding, Wilson Picket, Sam & Dave, James Brown und Aretha Franklin gecovert. Der erste gemeinsame Auftritt mit dieser Band (die den sinnigen Namen "The Question" trägt) ist ein einschneidendes Erlebnis. Mit einer 7-köpfigen Band inkl. Bläsern wird das 'Logo' in Hamburg gerockt.
Bis 1999 arbeiten Bahrdt und Baydar auch in anderen Bands zusammen, bis ihre Mitmusiker aufgrund von Ausbildung oder Familienplanung den Weg nicht mehr mitgehen können. Zu dieser Zeit heißt ihre Band bereits "Orange" (mit der sie schon am 10.07.1998 (ebenfalls im 'Logo') erstmalig "She's got that light" öffentlich spielen).
Beide legen eine Auftritts-Pause ein und intensivieren ihre Arbeit an neuen Songs und deren Produktion. Live sollen sie erstmalig wieder im Jahre 2000 unter dem Namen "Orange Blue" auftreten.

Drummer in “The Minimn’ Jazzical", einer Inszenierung des Regisseurs Thorsten Wilrodt an der Opera Stabile in Hamburg. Echt schräges Zeug. 
Filmmusik zu mehreren Kurzfilmen von dem Regisseur Marc Bader: "Sex & Crime" (1995), "Gelinkt" (1997) und "Nicht seine Welt" (1998). 
Erste Single- und Album-Veröffentlichungen als Drummer der Band “Butter" (erschienen bei dem Hamburger Black-Music- und Hip-Hop-Label Yo Mama, bei dem zur gleichen Zeit auch Fettes Brot und Tobi & das Bo unter Vertrag waren).
Einige TV-Auftritte und eine kleine Deutschland-Tour lassen Bahrdt erstmalig am Pop-Business schnüffeln.
Die wunderbare Pressemitteilung zum Album:
" 'Happy' wurde erschaffen bei einer Kollision analoger & digitaler musikalischer Auffassungen. Herausgekommen ist ein neuer, klassizistischer Pop-Bastard mit der Aura eines Minnesängers, der sanft durch das Internet surft."

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